Tag 24-26 - Bayonne, Larrau & Pilat/Andernos-les-Bains
Nachdem ich an Tag 23 abends im Airbnb in Bayonne angekommen bin, habe ich erstmal nur entspannt, gekocht und gewaschen. Ich muss sagen, ich freue mich schon immer richtig über frische Klamotten, weil die im Zelt und in den Taschen immer so kletschig werden - falls ihr wisst, was ich meine.
An Tag 24 standen Erledigungen, Bayonne anschauen und an den Atlantik fahren auf dem Plan. Zunächst ging es, nachdem ich meinen Mietwagen abgeholt hatte, in die Bayonner Innenstadt (ich habe ein bisschen außerhalb gewohnt).
Hier das Auto, mit dem ich das Fahrrad getauscht habe. Ich habe wirklich eine Pause vom Radeln gebraucht und konnte so ein paar coole Ausflüge machen!
Die Bayonner Innenstadt war wirklich sehenswert und ich bin hier eine Weile durch die Gassen gebummelt. Am liebsten hätte ich viele regionale Spezialitäten probiert, da war aber absolut nichts Veganes dabei.
Nachdem ich das Gefühl hatte, alles gesehen zu haben, bin ich nach Biarritz gefahren (auch nicht weit entfernt). Die Stadt und auch der Strand waren völlig überlaufen. Ich hatte zwar Strandsachen dabei, mir war das Wetter allerdings zu schlecht - daher bin ich nur rumgelaufen und war bei der Post (Klamotten zurückschicken, ich habe versucht, vor der Pyrenäen-Überquerung nochmal das Gewicht zu reduzieren).
Abends habe ich dann noch das Fahrrad geputzt und die Kette saubergemacht und geölt (ich glaube, das müsste ich noch viel öfter machen). Das lokale Bier musste selbstverständlich auch getestet werden. Die Verpackung hatte mich überzeugt 😅 Ansonsten war der Abend nicht so toll, weil ich mich das erste Mal auf der Reise ein wenig alleine gefühlt habe. Ich war aber glaube ich auch einfach fertig mit der Welt an dem Tag. Nicht schlimm, für die Zeit, die ich unterwegs war, ist ein Downtag wirklich wenig und am nächsten Tag war auch alles wieder ok.
An Tag 25 bin ich in die Pyrenäen gefahren, weil ich mir dort eine Canyoning-Tour gebucht hatte. Als ich morgens losgefahren bin, war alles super nebelig und überall waren Kühe, Schafe und Ziegen auf der Straße. Teilweise hat man echt kaum etwas gesehen.
Am Treffpunkt fürs Canyoning angekommen, ging es danach noch 20 min mit dem Auto über einen matschigen Weg bis zur Schlucht. Dort wurde ich mit Neoprenanzug und -socken, Helm und Klettersachen ausgerüstet und schon ging es los. Ich hatte Glück - an dem Tag war das Wetter wirklich schlecht und es gab nicht so viele Teilnehmer - daher hatte ich eine private Tour. Ich muss sagen, Canyoning war voll mein Ding. Klettern, sich abseilen, die Felsen entlang rutschen und mein Highlight waren die Klippensprünge.
Das hier war eine Stelle, an der ich mich abgeseilt habe. Der höchste Sprung war glaube ich von so 7m aus (keine Ahnung, ob ich mich da total verschätze, vielleicht war es auch weniger, es kam mir aber ziemlich hoch vor. Der Guide meinte auf jeden Fall, ich kann mich nächstes mal an eine rote Tour wagen (ich hatte eine blaue gebucht, hatte das ja auch noch nie gemacht).
Nach der Tour wollte ich eigentlich noch eine Runde wandern, aber es war so regnerisch und nebelig, das hätte keinen Spaß gemacht. Also bin ich wieder nach Hause und habe den Tag in der gemütlichen Wohnung ausklingen lassen und sehr zelebriert, dass ich dort kochen konnte.
An Tag 26 ging es für mich mit dem Auto Richtung Arcachon. Sarah (meine beste Freundin) und ihr Freund Tim waren dort nämlich mit Tims Familie und haben Urlaub gemacht. Wir hatten an dem Tag zunächst eine Surfstunde in der Nähe der Düne von Pilat gebucht. Die Stunde hat richtig Bock gemacht, da die Wellen echt angenehm waren und der Surflehrer gute Tipps gegeben hat und individuell auf jeden eingegangen ist. Ich bin ja seit dem letzten Urlaub schon wieder mit dem Surfvirus infiziert und werde versuchen, in Portugal so viel wie es geht zu surfen (tatsächlich geht es auch nochmal eine Woche in ein Surfcamp). Danach sind wir dann noch zur Düne gefahren und dort hochgelaufen, das war schon ziemlich beeindruckend.
Ich habe mich mega gefreut, Sarah und Tim zu treffen 🥰 Tim hatte an dem Tag Geburtstag und abends gab’s noch ein richtig leckeres Abendessen - ich fand es total nett, dass seine Familie mich da so herzlich willkommen geheißen hat. Spätabends bin ich dann zurück - schließlich ging es am nächsten Tag für mich schon wieder weiter.
Kommentare
Kommentar veröffentlichen